Herzkatheteruntersuchungen einschließlich Dilatation (PTCA) und Stentimplantation
 
 

Herzkatheteruntersuchungen einschließlich Dilatation (PTCA) und Stentimplantation

Wenn bei einem Patienten mit Herzschmerzen oder Atemnot im Elektrokardiogramm, im Belastungselektrokardiogramm oder bei anderen Untersuchungen der Verdacht auf eine Verengung der Herzkranzgefäße vorliegt, muss eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden. Nur die Herzkatheteruntersuchung zeigt mit absoluter Sicherheit, ob Verengungen der Herzkranzgefäße vorliegen oder nicht. Deswegen ist die Herzkatheteruntersuchung auch der „Goldstandard“ in der Herzmedizin. Bei der Herzkatheteruntersuchung wird ein zarter, feiner Schlauch bis zum Herzen vorgeführt. Über diesen Schlauch werden die Herzkranzgefäße einzeln mit Röntgenkontrastmittel gefüllt, sodass in einem DVD-Film die Herzkranzgefäße des schlagenden Herzens genau analysiert werden können. Der Schlauch wird meistens von der großen Leistenarterie oder auch von der Armarterie rückwärts zum Herzen geführt. Ein Schnitt ist nicht notwendig. Der Zugang zum Gefäß erfolgt ähnlich wie bei der Blutentnahme über eine Plastikschleuse, sodass der Patient, außer der kleinen Punktion, keine Schmerzen verspürt. Die Untersuchung dauert etwa zehn Minuten.

Diese Untersuchungen werden auf drei neuinstallierten Herzkathetermessplätzen der neuesten Generation im http://typo3/http://www.katharinen-hospital.deKatharinen-Hospital Unna durch Oberarzt Ashour (Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie) durchgeführt.